vom 28.09.2017 - Autor: Chuck McKnight - übersetzt von Marco Neumann

Die christliche Kirche hat im Hinblick auf menschliche Sexualität einen langen Weg zurückgelegt. Ein besonders bemerkenswerter Fortschritt bestand in der Akzeptanz der LGBTQ Gemeinschaft in vielen Großkirchen und in progressiven und liberalen Strömungen der Kirche. Damit will ich nicht nicht sagen, dass wir nicht noch einen weiten Weg zu gehen hätten - aber ich bin stolz auf die Fortschritte, die wir gemacht haben. Und ich bin stolz auf den Fakt, dass wir diese Unterhaltungen führen und uns durch Themen arbeiten, die sich von selbst präsentieren, und herauszufinden versuchen, was es bedeutet queer und gleichzeitig Christ zu sein.

vom 20.09.2017 - Autor: Ryan Stollar - übersetzt von Marco Neumann

Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand; und gingen die beiden miteinander. Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander. Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete. (1. Mose 22, 6-10)

vom 18.09.2017 - Autor: John Pavlovitz - übersetzt von Marco Neumann

Eines Tages spazierte ein Junge mit seinem Vater durch die Stadt, so wie sie es jeden Sonntag Morgen machten.

Der Junge fand diese Spaziergänge unheimlich toll.

Während sie so Hand in Hand durch die Straßen liefen, nahmen sie jede Farbe, jedes Geräusch und jeden Duft des neuen Tages in sich auf.

vom 19.08.2017 - Autor: Marco Neumann

Das Neue Testament (der Teil der Bibel, der mit Jesu Geburt beginnt) besteht zum größten Teil aus Briefen. Briefen, die von Menschen meist an eine oder mehrere Gemeinde geschrieben wurden. Sie schrieben diese Briefe, teils um auf konkrete Anfragen aus diesen Gemeinden zu reagieren oder um auf Entwicklungen / Fehlentwicklungen innerhalb dieser Gemeinde zu reagieren, die sie auszumachen meinten.

Es scheint wichtig, sich bewusst zu machen, dass diese „Korrekturbriefe“ von ihrer Natur her ein sehr verzerrtes Bild der urchristlichen Gemeinden zeichnen. Ein Beispiel mag das verdeutlichen...

vom 10.08.2017 - Autor: John Pavlovitz - übersetzt von Marco Neumann

Jeden Tag lande ich unweigerlich in einer Form derselben Unterhaltung.

Ich gerate mit einem eher konservativen Christen aneinander, der ein Problem mit meiner Haltung zur Bibel oder zur Sexualität oder zur Sünde oder zur Erlösung oder zur Politik hat, und wenn sie erst merken, dass ich bezüglich meiner Haltung weder in Verlegenheit zu bringen noch einfach vom Gegenteil überzeugt werden kann – offerieren sie mir stets die gleiche Lösung für das von ihnen diagnostizierte „Problem“ mit meiner progressiven Theologie:

vom 06.08.2017 - Autor: Marco Neumann

Das vergangene Jahrhundert war geprägt von Informationen. Immer mehr Informationen waren immer mehr Menschen immer einfacher zugänglich geworden. Die beherrschenden Fragen waren "wahr" oder "falsch". Wenn man etwas "wissen" wollte, besorgte man sich die "wahre" Antwort auf seine Frage - erst in einem Lexikon, danach im Internet. Und dann "wusste" man etwas. Doch mit dem Ende der Moderne löste sich auch die Illusion objektiv handelnder Autoritäten auf. Stehen nicht hinter allem Menschen? Menschen mit eigenen Interessen? Wer sagt denn, dass die Information in meinem Lexikon "wahr" sind und nicht bloß eine geschickt erdachte Intrige, die den Interessen des Verlagskonsortiums dient?

vom 17.07.2017 - Autor: John Shore - übersetzt von Marco Neumann

Eine Frau schrieb mir, dass sie in jeder Hinsicht – außer der rechtlichen – gleichwertig mit einem Mann und einer Frau verheiratet ist. Ich fragte meine neue Bekannte, ob sie mit einem Interview dazu einverstanden wäre. Erst war sie zurückhaltend – aber wie sie es ausdrückt „die Gelegenheit, anderen einen kurzen Einblick in unser Leben zu geben, ist zu gut, um sie zu verpassen.“ Deshalb hier nun unser Interview.

vom 17.07.2017 - Autor: Matthew Distefano - übersetzt von Marco Neumann

Als ich aufwuchs wurde mir immer erzählt, die Bibel wäre das irrtumslose Wort Gottes. Damit war gemeint, dass sie ohne Fehler in allem wäre, wozu sie sich äußert (siehe auch „Die Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit“). Ohne darauf einzugehen, welche Bücher überhaupt in einen „richtigen“ biblischen Kanon gehören – denn nicht einmal darin gibt es Übereinstimmung – wenn es in der Schrift irgendwo heißt „Gott sagte“ dann bedeutet das auch „Gott sagte“. Und wenn es irgendwo heißt „Gott tat“ dann bedeutet das auch „Gott tat“. Also wenn, wie beispielsweise in 4. Mose 25, der Schreiber meint, dass Gott zu Mose sagte, „Schnapp Dir all die Sippenoberhäupter und pfähle sie in der Sonne“ dann bedeutet das, die Unterhaltung hat genau so stattgefunden wie es geschrieben steht. Gott hat buchstäblich an einem Punkt der Geschichte Mord befohlen um seinen Ärger zu befriedigen. Und dann, als Pinhas Gottes Befehl ausgeführt hat, schließt Gott einen Friedensbund mit ihm.

vom 13.07.2017 - Autorin: Astrid Rieger

"True peace is made, not kept. If you want to be a peacemaker, go make some peace, with those whom you don't have peace with." 

Ein toller Gedanke. Frieden entsteht nicht einfach von alleine, sondern dadurch, dass wir ihn schaffen. Wir aktiv etwas tun, dort wo wir keinen Frieden haben. Als mich dieser Gedanke inspiriert hat, ist mir allerdings gar keine Situation eingefallen, wo ich das hätte tun können, so in meinem Alltag... Aber dann am Abend habe ich meine 2 Kinder ins Bett gebracht.

vom 13.07.2017 - Autor: Matthew Distefano - übersetzt von Marco Neumann

Lieber dispensionalistischer Gott,

bevor Du entscheidest, ob ich bei der Entrückung dabei sein darf oder nicht, lies bitte das Folgende. Allerdings – ich will ehrlich sein – wird es nicht nett werden. Ich fürchte, mein Schicksal ist am Ende dieses Briefes besiegelt. Er ist nicht als ein Angriff gedacht, wirklich. Es ist mir nur wichtig, dass Du weißt, wie ich zu dieser Sache stehe.

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