vom 04.10.2017 - Autor: Chuck McKnight - übersetzt von Marco Neumann

Wir haben eine Unterhaltung über Polyamorie und die Kirche in Gang gesetzt und ein paar wichtige Dinge zum Thema Polyamorie klargestellt. Jetzt sind wir soweit, uns über einige Bedenken bezüglich der Polyamorie aus christlicher Perspektive Gedanken zu machen. Und die stärksten Einwände, die gegen Polyamorie erhoben wurden, drehen sich um Sex. Deshalb werden wir in diesem Beitrag die Basis für christliche Ethik ganz grundsätzlich diskutieren - besonders einige Spezifika einer Sexualethik - und diese Ethik dann auf polyamore Beziehungen anwenden.

Liebesbasierte Ethik

Ich habe häufig über das Thema der Liebe als unser einziges Gesetz geschrieben. Jesus und die Apostel lenken unseren Blick immer wieder auf die Liebe als Quelle für all unsere Ethik. Christen sind nicht dazu aufgerufen, Listen mit Regeln zu erstellen - tue dies nicht und tue das... - die dann unweigerlich von einem "weil die Bibel es so sagt" gefolgt werden. Statt dessen sind wir dazu berufen unser Verhalten anhand einer einfachen Frage abzuwägen: "Sind meine Handlungen liebevoll?" Oder, um es anders auszudrücken: "Handle ich an anderen so, wie ich es mir von ihnen mir gegenüber wünschen würde?"

Aber das kann in bestimmten Situationen zugegebenermaßen eine schwierige Frage sein. Oft verlangt es eine Betrachtung vieler Faktoren in den jeweils gegebenen Umständen. Und diese Umstände sind wichtig, denn die jeweiligen Umstände sind einzigartig und unterschiedliche Umstände können unterschiedliche Antworten erfordern.

Wenn wir im Neuen Testament bestimmte Anweisungen dazu lesen, bestimmte Dinge zu tun oder nicht zu tun, können wir sie nicht als Regeln verstehen, die für alle Zeiten in Stein gemeißelt sind. Sie sind konkrete Antworten für ganz bestimmte Umstände in ihrer Zeit und an ihrem Ort. Sie sind Aufzeichnungen der Versuche der frühen Kirche die Frage zu beantworten: "Sind unsere Handlungen liebevoll?"

Es wäre extrem unverantwortlich, diese Antworten einfach aus ihren Umständen herauszureißen und als eine Art passend-für-alle-Größen Regel heute anzuwenden. Weit entfernt davon der Schrift treu zu sein, verdreht eine solche blinde Ausschneiden-und-Einfügen Anwendung alles, wofür diese Texte eigentlich stehen. Stattdessen müssen wir sie als Beispiele betrachten. Während wir sie lesen, können wir erkennen, wie diese frühen Christen das Gesetz der Liebe in ihren Umständen angewendet haben, warum sie dies eventuell so gemacht haben und wie wir die gleichen Prinzipien in unseren eigenen Umständen anwenden könnten. Aber wir müssen der Versuchung widerstehen, diese Texte in neue Listen von Gesetzen zu verwandeln.

Eine liebesbasierte Sexualethik

Wie könnte nun die liebesbasierte Ethik von Jesus auf den Bereich der Sexualität angewendet werden? Ich werde mich dafür auf die hervorragende Arbeit beziehen, die Margaret A. Farley in ihrem Buch "Just Love: A Framework for Christian Sexual Ethics" geleistet hat.

Als einer katholischen Nonne kann man ihr schwerlich vorwerfen, dass sie die Schrift verdrehen will um ihre eigenen Begierden zu rechtfertigen (eine Anschuldigung, die uns christlichen Polys allzu oft begegnet). Sie ist tatsächlich eine tiefgläubige Christin und eine Weltklasse-Gelehrte, die die Tiefen der Schrift, der Tradition, säkularer Disziplinen und gegenwärtiger Erfahrungen ausgelotet hat (ihrer Variante des klassischen wesleyanischen Quadrilaterals), um sieben Leitprinzipien herauszuarbeiten, um unsere Sexualität in Liebe und Gerechtigkeit zu gründen.

Dies ist keine Liste von Regeln, die es zu befolgen gibt sondern einfach Werkzeuge die uns helfen die Frage zu beantworten: "Sind unsere Handlungen liebevoll?". Und auch wenn ich ihnen sicher keine Unfehlbarkeit zuschreiben will (und Farley würde das auch nicht), bilden sie doch den besten Rahmen, den ich bisher gefunden habe, um durch Angelegenheiten der Sexualität zu navigieren, und dabei weder gesetzlich oder puritanisch zu sein, sondern verantwortlich und ausdrücklich christlich.

  1. Verursache kein ungerechtes Leid
  2. Freie Zustimmung der Partner
  3. Wechselseitigkeit
  4. Gleichheit
  5. Verbindlichkeit
  6. Fruchtbarkeit
  7. Soziale Gerechtigkeit

 

Christliche Sexualethik und Polyamorie

Ich habe nicht den Raum um diese Prinzipien hier zu verteidigen, und ich wäre ohnehin nicht in der Lage ihnen gerecht zu werden. Lies Margaret Farleys Buch selbst um ihre eigenen Argumente kennenzulernen. Aber ich werde für jedes Prinzip einen kleinen Ausschnitt aus Farleys Begründung zitieren, und ich werde überlegen, wie jedes einzelne auf polyamore Beziehungen angewendet werden kann (in ihrem Buch spricht sie nicht ausdrücklich über dieses Thema).

1. Verursache kein ungerechtes Leid

"Aber es gibt viele Formen die zugefügtes Leid haben kann - physisch, psychisch, spirituell, beziehungsmäßig. Es kann auch in Form von unterlassener Unterstützung, Beistand, Versorgung, Anerkennung auftreten - auf Wegen, die durch die Umstände und die Beziehung bestimmt werden. ... Als geistliche Körper sind wir verwundbar für sexuelle Ausnutzung, Misshandlung, Vergewaltigung, Versklavung und Nachlässigkeit in Bezug darauf, was wir darüber wissen, um Sex zu sicherem Sex zu machen. Als körperliche Geister sind wir verwundbar für Betrug, Verrat, Ungleichheit in verbindlicher Liebe, hemmende "Fesseln" des Verlangens, Verführung, den Schmerz des Nicht-Erfülltseins." (S.216-217)

In Bezug auf dieses Prinzip unterscheidet sich Polyamorie kaum von Monogamie. Dieselben grundlegenden Anforderungen gelten für beide. Bei Polyamorie gibt es einfach nur mehr potentielle Partner, für die gesorgt werden muss. Zusätzlich ist ein Markenzeichen der Polyamorie die Notwendigkeit für besonders offene und ehrliche Kommunikation um Betrug und Verrat zu vermeiden, wie sie hier beschrieben sind. Allerdings sind Ehrlichkeit und Offenheit ganz genauso bedeutend in der Monogamie - nur dass sich dort die Symptome von Unehrlichkeit und Verborgenheit nicht so schnell zeigen.

2. Freie Zustimmung aller Partner

"Das bedeutet natürlich, dass Vergewaltigung, Gewalt oder jeder verletzende Gebrauch von Macht gegen unwillige Opfer niemals gerechtfertigt ist. Obendrein sind Verführung oder Manipulation von Personen die eine begrenzte Fähigkeit zur Entscheidung haben, weil sie unreif, abhängig oder machtlos sind, ausgeschlossen. Die Notwendigkeit von freier Zustimmung steht ebenfalls gegen sexueller Belästigung, Pädophilie und anderen Formen von Respektlosigkeit für die Fähigkeit oder das Recht von Menschen, frei zu entscheiden." (S.219)

Meine progressiven Freunde und ich reden eine Menge über Zustimmung. Wir reden so viel darüber, dass uns die Leute manchmal beschuldigen, wir würden unsere Sexualethik allein auf diesen Faktor reduzieren. Das trifft natürlich nicht zu - andere Faktoren sind auch wichtig (wie zum Beispiel die anderen sechs Prinzipien hier). Aber Zustimmung muss absolut im Zentrum jeder gerechten Sexualethik stehen. Und der Bedarf für Zustimmung in der Polyamorie ist derselbe wie in jedem anderen Kontext.

3. Wechselseitigkeit

"Wir wissen alle, dass Geduld ebenso wie Vertrauen und vielleicht bedingungslose Liebe allesamt benötigt werden, wenn Wechselseitigkeit das werden soll, was wir erträumen. Aber was von uns erbeten wird, von uns gefordert wird, für die Wechselseitigkeit eines one-night-stands oder einer kurzen Affäre oder einer hingegebenen Liebe auf Lebenszeit, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. ...Aber was auch immer es ist, es bedarf eines gewissen Grades an Wechselseitigkeit in den Einstellungen beider Partner. Es bedarf einer Form von Aktion und Empfängnis, eines Gebens und Nehmens - zwei Seiten einer miteinander geteilten Realität auf Seiten und inmitten beider Personen. Es erfordert in einem gewissen Maß eine Wechselseitigkeit im Verlangen, in den Handlungen und Reaktionen." (S.222)

Wie auch die vorherigen zwei Prinzipien lässt sich dieses auf polyamore Beziehungen ebensogut anwenden wie auf jede andere Form von Beziehungen. Diese Wechselseitigkeit muss nur auf jeden Partner erweitert werden, mit dem man in Beziehung steht. Und an diesem Punkt ist es wichtig, dass Farley die Unterschiede herausstellt, die möglicherweise zwischen verschiedenen Beziehungsformen bestehen. Sie unterscheiden sich in der Ebenen der Wechselseitigkeit, die jeweils nötig ist, aber alle brauchen eine gewisse Wechselseitigkeit.

4. Gleichheit

"Die Gleichheit um die es hier geht ist die Gleichheit von Macht. Deutliche Ungleichheiten im sozialen oder ökonomischen Status, Alter und Reife, berufliche Identität, Interpretationen der Geschlechterrollen usw. können sexuelle Beziehungen unangemessen und unethisch machen - hauptsächlich weil sie Machtungleichheit beinhalten - und damit ungleiche Verwundbarkeit, Abhängigkeit und ungleich limitierte Optionen. Die Erfordernis von Gleichheit, ebenso wie die Erfordernis von freier Zustimmung, schließt aus, dass man den Partner als Eigentum, Ware oder Tauschobjekt behandelt." (S.223)

Fragen der Gleichheit und Machtdynamiken sind sicher von gesteigerter Bedeutung in der Polyamorie. Das Bedürfnis von Gleichwertigkeit geht über individuelle Beziehungen hinaus und erweitert sich auf das größere Beziehungsgefüge (oder das System von verbundenen Beziehungen). Man sollte nicht nur jedem Partner gleichwertig verbunden sein sondern sollte ebenfalls eine gewisse Gleichheit darin sicherstellen, wie jeder Partner behandelt wird.

Wie auch beim Prinzip der Wechselseitigkeit kann es sein, dass die Ebenen der Gleichheit von Beziehung zu Beziehung unterschiedlich sind - zum Beispiel spreche ich nicht grundsätzlich gegen die Idee von primären und sekundären Beziehungen. Die präzisen Ebenen der Gleichwertigkeit sind etwas, das alle beteiligten Individuen gemeinsam ausarbeiten und darüber Einigkeit finden müssen. Aber als ein Grundsatz: Es wäre nicht richtig bestimmte Partner so zu bevorzugen, dass sich andere Partner ausgeschlossen, unversorgt oder in ihren Gefühlen vernachlässigt fühlen.

Das sollte nicht als ein "eingebautes" Problem der Polyamorie gesehen werden, aber es ist eine Realität, die anerkannt und beachtet werden muss.

5. Verbindlichkeit

"Rhetorik hinsichtlich der Verbindlichkeit sollte sehr begrenzt sein, denn bestimmte Formen von Verbindlichkeit sind selbst nur Mittel und nicht das Ziel. ...Selbst wenn Verbindlichkeit nur einschließt, den anderen nicht zu verletzen, freie Zustimmung, Wechselseitigkeit und Gleichheit zu gewährleisten (wie ich es oben beschrieben habe), ist sie sinnvoll und notwendig. Darüberhinaus ist sie notwendig, wenn uns die Ganzheit der menschlichen Person am Herzen liegt und eine Art zu leben, die die Integration aller wichtigen Lebensaspekte fördert und die Erfüllung von sexuellem Verlangen in den höchsten Formen der Freundschaft." (S.226)

In meinem vorherigen Beitrag habe ich klargestellt: "Polyamorie beinhaltet nicht weniger Verbindlichkeit als Monogamie - sie sieht nur ein wenig anders aus. Die spezifischen Übereinkünfte in polyamoren Beziehungen unterscheiden sich sicher, aber der Schlüssel ist in jedem Fall so gut zu kommunizieren dass alle verstehen, wie die Vereinbarung aussehen soll." Selbst wenn eine gegebene Beziehung nur im Raum eines one-night-stands existiert: Eine grundlegende Verbindlichkeit, wie sie Farley oben beschreibt, ist immer nötig. Und je tiefer eine Beziehung ist umso höher wird auch der Grad der Verbindlichkeit sein.

6. Fruchtbarkeit

"Über die Fruchtbarkeit hinaus, die biologische Kinder hervorbringt, gibt es eine Art Fruchtbarkeit, die eine Messlatte für vielleicht jede zwischenmenschliche Liebe ist. Denn Liebe zwischen Personen stellt sich gegen menschliche Beziehungen, wenn sie sich in sich selbst verschließt und sich dagegen wehrt, für eine breitere Gemeinschaft mit Menschen offen zu sein. ...Aber Liebe bringt neues Leben zu denen die lieben. Dieses neue Leben innerhalb der Beziehung derer, die es teilen, geht jedoch auf unzählige Weisen über die direkt Beteiligten hinaus: es nährt andere Beziehungen; stellt Güter, Dienste und Schönheit für andere bereit; hilft die Kinder anderer Menschen aufzuziehen; und so weiter und so fort. Alle diese Wege und noch mehr bilden die Frucht einer Liebe, für die die Personen in einer Beziehung verantwortlich sind." (S.227-228)

Auf das Prinzip der Fruchtbarkeit, so wie Farley es hier beschreibt, scheint Polyamorie wie zugeschnitten zu sein. Wenn man ihre Worte ohne den Kontext liest, könnten sie leicht genau dazu verwendet werden, um Polyamorie zu beschreiben. Der Umstand, dass Farley Polyamorie jedoch nirgends im Blick hat, macht die Parallelen umso bemerkenswerter. Bei Polyamorie geht ja ganz grundsätzlich darum, die Liebe für eine größere Gemeinschaft von Menschen zu öffnen, statt sich in sich selbst zu verschließen. Es geht gerade darum, Beziehungen über sich selbst hinauswachsen zu lassen um andere Beziehungen zu nähren. Polyamorie lebt dieses Prinzip der Fruchtbarkeit auf jede Weise.

7. Soziale Gerechtigkeit

"Egal ob Personen Single sind oder verheiratet, schwul oder hetero, bisexuell oder ein mehrdeutiges Geschlecht haben, alt oder jung sind, fähig oder herausgefordert in den normalen Wegen ihre Sexualität auszudrücken - sie alle haben einen Anspruch auf Respekt von der christlichen Gemeinschaft und von der Gesellschaft. Dabei geht es um den Anspruch auf Freiheit von ungerechtem Leid, gleichem Schutz unter dem Gesetz, einem gleichberechtigten Anteil an den Gütern und Diensten, die für andere zur Verfügung stehen und die Freiheit der Entscheidung ihrem sexuellen Leben Ausdruck zu verleihen - innerhalb der Grenzen, dass sie die gerechten Ansprüche konkreter anderer Personen dabei weder verletzen noch schädigen. Wie immer auch der sexuelle Status einer Person aussieht - ihre Bedürfnisse nach Eingliederung in die Gemeinschaft, nach psychischer Sicherheit und grundlegendem Wohlergehen stellen die gleichen Ansprüche an soziale Zusammenarbeit unter uns wie die von jedem anderen Menschen." (S.228)

In Bezug auf das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit bricht Farley die Sache im Grunde auf zwei unabhängige aber miteinander verbundene Prinzipien herunter. Das umfassendere Prinzip ist jenes, das gerade umrissen wurde. Eine christliche Sexualethik, argumentiert Farley, muss all diese unterschiedlichen Varianten sexuellen Ausdrucks respektieren und sie muss die Bedürfnisse solcher Personen auf Eingliederung in die Gemeinschaft anerkennen. Das spiegelt perfekt wider, was ich darüber gesagt habe, dass die Kirche eine Kirche für alle Menschen sein muss - einschließlich ihrer polyamoren Mitglieder.

Farley beschreibt das engere Prinzip, das mit sozialer Gerechtigkeit verknüpft ist, wie folgt:

"Zumindestens fordert eine Form von sozialer Gerechtigkeit von den sexuellen Partnern, dass sie Verantwortung für die Konsequenzen ihrer Liebe und ihrer sexuellen Aktivität übernehmen - egal ob die Konsequenzen Schwangerschaft und Kinder sind, die Verletzungen von Ansprüchen, die andere auf jeden von ihnen vielleicht haben, Fragen öffentlicher Gesundheit usw.  Keine Liebe - zumindest keine große Liebe - betrifft "nur uns zwei", deshalb kann es sein, dass obwohl die Frucht der Liebe über die Beziehung hinausreicht, soziale Ungerechtigkeit entstehen kann." (S.229)

Während das umfassendere Prinzip sozialer Gerechtigkeit Polyamorie zu bestätigen scheint, zeigt das engere eine notwendige Vorsicht auf. Wie auch beim Prinzip der Gleichheit ist das kein "eingebautes" Problem der Polyamorie, aber es ist eine Realität, die anerkannt und beachtet werden muss. Je mehr Partner jemand hat, um so mehr zusätzliche Parteien gibt es. Und besondere Aufmerksamkeit muss den "Dritten" gelten - man denke vor allem an Kinder - um sicherzustellen, dass alle ihre Bedürfnisse gestillt werden. Auch wenn ich nur anekdotenhaft sprechen kann - in jeder polyamoren Beziehung, die ich kenne, entwickeln sich die Kinder positiv. Weit davon entfernt, dass die Polyamorie ihrer Eltern ein Problem für sie ist, erfreuen sich die Kinder daran, dass so viele liebevolle Menschen ein Teil ihres Lebens sind.

Fazit

Ich glaube wirklich, dass Farley mit diesen Prinzipien ein guten Weg eingeschlagen hat. Wir werden nicht Gefahr laufen in die falsche Richtung zu laifen, wenn wir ihren Rat beherzigen. Und wie wir gesehen haben, ist Polyamorie mit diesen Prinzipien nicht nur voll vereinbar, sondern veranschaulicht manche von ihnen(wie ich denke) besser als Monogamie es kann. Aber ich rede hier nicht gegen Monogamie. Jeder hat das Recht auf seinen eigene Art von Beziehung, und jede hat ihre eigenen Vorteile und Herausforderungen. Polyamorie ist in dieser Hinsicht nicht besser oder schlechter als Monogamie. Sie ist nur anders.

Wir müssen in dieser Serie über Polyamorie und die Kirche noch mehr besprechen - also bleib gespannt!

 

Originaler Artikel von Chuck McKnight

aus dem Englischen übersetzt von Marco Neumann

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